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Ratgeber

Klassendienste: Ideen, Einteilung und Tipps

von Matthias Veit, Lehrer · · 2 Minuten Lesezeit

Klassendienste entlasten dich im Alltag – und sie geben Kindern Verantwortung für ihren gemeinsamen Raum. Damit das funktioniert, braucht es passende Dienste, eine faire Einteilung und einen Plan, den alle kennen.

Bewährte Klassendienste

  • Tafeldienst: Tafel löschen, Kreide oder Stifte auffüllen
  • Ordnungsdienst: Boden, Tische, Regale, Müll trennen
  • Blumendienst: Pflanzen gießen
  • Lüftungsdienst: in den Pausen lüften, am Ende Fenster schließen
  • Licht- und Technikdienst: Licht, Beamer, Lautsprecher
  • Klassenbuch- oder Botendienst: Klassenbuch bringen, Mitteilungen holen
  • Austeildienst: Arbeitsblätter und Hefte verteilen und einsammeln
  • Kalenderdienst: Datum, Tagesplan oder Wetter an die Tafel
  • Mitschrift für Kranke: Unterlagen für Fehlende sammeln

Wie viele Dienste und wie oft wechseln?

Weniger ist mehr: Fünf bis acht Dienste reichen für die meisten Klassen. Ein wöchentlicher Wechsel hat sich bewährt – lang genug, um sich an den Dienst zu gewöhnen, kurz genug, dass es nicht langweilig wird. Bei Diensten mit viel Arbeit helfen zwei Personen gleichzeitig.

Fair verteilen

  • Alle kommen der Reihe nach dran – nicht nur die Zuverlässigen.
  • Niemand hat zwei Dienste gleichzeitig.
  • Ferien und freie Tage werden ausgelassen, damit niemand „seine“ Woche verliert.
  • Wer krank ist, wird vertreten – eine feste Vertretungsregel spart Diskussionen.

Sichtbar machen

Ein Aushang an der Pinnwand oder Tür zeigt, wer diese Woche dran ist. Am besten gleich mehrere Wochen im Voraus – dann weiß jede und jeder, wann der eigene Dienst kommt.

Wenn es nicht klappt

Vergessene Dienste gehören zum Lernen dazu. Eine freundliche Erinnerung wirkt meist besser als Strafen. Dienste sollten nie als Strafe vergeben werden – sonst verlieren sie ihren Sinn als gemeinsame Verantwortung.